3. Liga 2012 / 2013 die Vereine Teil 4

Im vierteln Teil über die Vereine der 3. Liga 2012 / 2013 befasse ich mich mit den Absteigern Karlsruher SC und Hansa Rostock. Der dritte im Bunde ist der Chemnitzer SC, es für für die blauen aus Chemnitz die zweite Saison in der 3. Liga. Damit sind wir auch schon bei dem ersten Text der zweiten Hälfte angekommen.

Karlsruher SC – Der Neustart in der 3. Liga nach dem Abstieg

Es war der Kollaps der vergangenen Saison, als der Abstieg der Karlsruher in die 3. Liga fest stand, die Randale gegen Jahn Regensburg im Relegation Rückspiel ihren Lauf nahmen und die Fans sich gegen den Verein stellten. Nun sind die Karlsruher in den letzten Wochen während der Vorbereitungszeit merklich zusammen gerückt. Nichts ist mehr aus der vergangenen Saison zu sehen. Optimismus macht sich breit. Vorstand und auch Trainer Markus Kauczinski haben den direkten Aufstieg zurück in die 2. Liga offiziell als Saisonziel ausgerufen. Diesem muss sich die Mannschaft stellen und auch daran messen lassen. Denn ein zweites Jahr in der 3. Liga wäre für die Karlsruher sehr fatal. So mussten einige gestandene Profis wie Iashvilli den Verein verlassen, während man auf Spieler wie Martin Stoll baute und diesen von Dynamo Dresden zurück in die Heimat holte. Doch gerade während der Vorbereitungszeit auf die neue Zeit störten die täglichen Wasserstandsmeldungen um Mittelfeldtalent Hakan Calhanoglu. Angeblich sei die halbe Bundesliga hinter dem Deutsch-Türken hinterher, Manager Oliver Kreuzer nannte eine Summe von 3 Millionen Euro als Schmerzgrenze. Man darf daher gespannt sein, wie der Verein sich in dieser 3. Liga Saison schlagen wird. Der Aufstieg jedoch muss das oberste Ziel und auch zu realisieren sein. Alles andere wäre eine schlicht weg große Enttäuschung.

Hansa Rostock – Ein weiterer Absteiger vor einem Neuanfang

Ein weiterer Absteiger neben dem KSC ist Hansa Rostock. Vor einem Jahr aufgestiegen in die 2. Bundesliga dann jedoch wieder durch den direkten Abstieg in die 3. Klassigkeit verbannt. Folgen waren der Rücktritt von Manager Manager Beinlich und der Abgang der fast kompletten Mannschaft, während Trainer Wolf bleiben durfte. Dieser hatte es jedoch in den vergangenen Wochen damit zu tun, einen kompletten Neuaufbau in die Wege zu leiten, der sich nicht immer leicht gestaltete. Nun steht eine komplette Mannschaft zur Verfügung. Ob der Aufstieg jedoch ein Ziel sein kann, mag bei Hansa Rostock niemand zu sagen, zu enttäuschend war die vergangene Saison. Finanziell gesehen muss Hansa Rostock aufsteigen, hatte man den Abstieg und den Start in der 3. Liga nur durch eine Bürgschaft der Stadt in Höhe von 800 000 Euro bewerkstelligen können. Wäre dies nicht der Fall gewesen, wäre höchstwahrscheinlich eine Insolvenz unvermeidbar gewesen. Nun steht Hansa Rostock vor einer unsicheren Saison aber auch Zukunft und hofft, dass der Weg mit dieser neuen Mannschaft im positiven Sinne realisierbar ist. Der Aufstieg wird sicherlich schwer werden, nur wenn sich die Mannschaft stabilisiert und zusammen hält, kann dieses Ziel überhaupt erreicht werden.

Chemnitzer FC – Platz 9 wie in der vergangenen Saison sollte es mindestens sein

Am Ende stand nur Platz 9 für das Team von Gerd Schädlich in der abgelaufenen Saison zu Buche. Lange hatte man mit dieser doch wirklichen Überraschungsmannschaft um den Aufstieg in die 2. Fussball Bundesliga mitgespielt und auch mitgehalten. Auf der Zielgeraden war der Druck jedoch zu groß geworden, was dem Team jedoch niemand verübelte. Der Aufsteiger in die 3. Liga hatte phasenweise einen tollen und hochwertigen Fußball über mehrere Wochen und Monaten geboten, am Ende machte sich der Kräfteverschleiß bemerkbar. Nun steht eine neue Saison bevor und das ausgegebene Ziel neben den Klassenerhalt ist mindestens Platz 9, wie bereits in der abgelaufenen Saison. Ob dies jedoch nach einigen Abgängen machbar ist, bleibt abzuwarten. Sofern die Heimstärke der Chemnitzer auch in dieser 3. Liga Saison anhält, könnte man davon ausgehen, dass auch diese Saison wieder erfolgreich absolviert werden kann. Der Etat des Vereins wurde leicht angehoben, in Zukunft will man nach einigen enttäuschenden Jahren mit einem gesunden Bewusstsein wieder in die Spur zurück finden. Das Ziel 2. Fussball Bundesliga soll in den nächsten 3 Jahren erreicht werden, wenn möglich mit Trainer Gerd Schädlich, dessen Vertrag am Ende dieser Saison jedoch ausläuft. Vertragsgespräche sollen im Herbst aufgenommen werden.

Kommentar verfassen