2. Fußball Bundesliga Saison 2013/2014 – Vorstellung der Mannschaften Teil 5

Vorstellung der Mannschaften Karlsruher SC und der DSC Arminia Bielefeld

Im fünften Teil unserer Fußballvorhersage widmen wir uns heute den letzten beiden verbliebenen Vereinen der 2. Liga: dem Karlsruher SC und der DSC Arminia Bielefeld. Zwei Mannschaften, die in der letzten Saison aufgestiegen sind und 2013/2014 nun in der 2. Fußball Bundesliga ihr Glück versuchen. Was die beiden Vereine auszeichnet, haben wir in der Fußballvorhersage näher beleuchtet.

Von der 3. in die 2. Bundesliga – Der Karlsruher SC

Die fußballruhigste Zeit des Jahres war für den Karlsruher SC nicht wirklich entspannt. Im Juni war der Verein vor allem mit der Sportdirektor-Frage beschäftigt, bis schließlich Jens Todt  für Oliver Kreuzer gekommen ist. Die Fans können mit dieser Entscheidung gut leben und auch der Medienrummel hat sich gelegt. Damit kann sich der badische Traditionsverein nun hervorragend der Aufgabe widmen, die ihm bald bevorsteht: in der 2. Bundesliga bestehen. Dafür ist Todt prädestiniert. Er war zwei Jahre Manager beim Vfl Bochum und als Spieler u.a. beim SC Freiburg, dem VfB Stuttgart  und Werder Bremen tätig. Um mit dem KSC Großes zu erreichen, vertraut er vor allem auf den Nachwuchs. Der ist auch ein wichtiger Teil der Vereinsphilosophie und kann dadurch, dass das eigene Leistungszentrum vom DFB mit der Maximalzahl zertifiziert wurde, vorangetrieben werden. Den Talenten muss eine reelle Chance gegeben werden.

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Damit Karlsruhe in der 2. Bundesliga eine gute Figur macht und der Optimismus anhält, wurden ferner vielversprechende Transfers vorgenommen. Neu dabei sind Michael Vitzthum, Reinhold Yabo, Manuel Gulde, Dennis Mast, Dimitrij Nazarov, Jimmy Marton und  Ilian Micanski. Micanski hat zuletzt beim 1. FC Kaiserslautern und dem FC Ingolstadt 04 gekickt. Der gebürtige Bulgare ist in seiner Heimat Nationalspieler und ein schneller Stürmer, den der KSC sicher gut gebrauchen kann. Dass der Großes vorhat, lässt sich angesichts der vielen neuen Gesichter in der Elf kaum leugnen. Die Drittliga-Saison wurde schließlich erfolgreich absolviert und die Motivation ist hoch. Dennoch muss die Mannschaft jetzt erst einmal zusammenwachsen und sich bewähren. Die jungen und hungrigen Spieler müssen ins Feld integriert werden, die Einheit wachsen. Das wird vor allem die Aufgabe von Cheftrainer Markus Kauczinski sein. Der ist allerdings zuversichtlich. Auch, was das Füllen der Lücke angeht, die Hakan Calhanoglu hinterlassen hat.  Den knapp 18.000 Zuschauern, mit denen der Club im Durchschnitt rechnet, soll im Stadion was geboten werden. Mannschaftstechnisch hat der Karlsruher SC hier wirklich gute Voraussetzungen und wir sind gespannt, wie er sich über die kommende Spielzeit entwickelt.

Der „Underdog“ – DSC Arminia Bielefeld in der 2. Bundesliga

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Der DSC Arminia Bielefeld hingegen ist ein bisschen wie der Phoenix aus der Asche auferstanden. Vor anderthalb Jahren wäre die Mannschaft fast in der Viertklassigkeit verschwunden, nun folgte – nach zwei Runden in Liga 3 – endlich der Aufstieg in die 2. Fußball Bundesliga. Der „Underdog aus dem Unterhaus“ kehrt damit zurück und hat seinen Fans und sich selbst einen riesigen Gefallen getan. Es scheint, als wäre plötzlich ganz Bielefeld aus einem tiefem Schlaf erwacht und das Fußballfieber ausgebrochen. Nicht nur Trainer Krämer ist stolz auf seine Jungs und blickt der neuen Saison mit viel Vorfreude entgegen. Auch die Fans sind es. Krämer ist sich aber natürlich auch bewusst, was für ein großer Unterschied es ist, vor 30.000 Fans und mehr anstatt vor nur 2.000 zu spielen. Zudem betrachtet er die anderen Clubs mit einem gewissen Stolz. Die 2. Liga ist in diesen Tagen voll von Vereinen, die bereits eine Bundesliga-Vergangenheit haben und demnach eine gewisse Tradition mit sich bringen. Krämer hat Respekt vor seiner neuen Aufgabe, sieht ihr aber auch mit viel Vorfreude entgegen. Die 2. Liga ist eine große Herausforderung für den KSC, dessen ist sich der Coach bewusst. Aber sie ist natürlich auch eine riesige Chance. Er schätzt seine Mannschaft als konkurrenzfähig ein und genauso geht es auch den Fans des Vereins. Sie sind hungrig.

Trotz ungebrochenem Teamgeist und einer eingeschworenen Mannschaft darf sich die Elf des KSC aber nicht auf ihrem Erfolg ausruhen. Die Konkurrenz in der 2. Bundesliga schläft schließlich nicht. Deshalb setzt man in Bielefeld auch weiterhin auf Leistungsträger wie Fabian Klos, Sebastian Hille, Marcel Appiah und Torwart Patrick Platins. Neu dabei ist u.a. Francky Sembolo von Jahn Regensburg, von dem man sich viel erhofft. Der Deutsch-Kongolese hat einen Vertrag bis 2015 erhalten. Auch  Oliver Petersch von Eintracht Braunschweig wurde bis 2014 verpflichtet. Fraglich ist hingegen, wann Pascal Testroet wieder einsatzfähig ist. Der 22-Jährige wurde an der Leiste operiert und es ist noch nicht bekannt, wie lange er ausfällt.

So oder so – man darf gespannt sein, wie sich die beiden Clubs in den kommenden Monaten entwickeln und etablieren. Sowohl der Karlsruher SC als auch der DSC Arminia Bielefeld werden noch von der Euphorie des Aufstiegs getragen und sind hochmotiviert. Luft nach oben ist aber noch reichlich und die wird dort bekanntermaßen immer dünner. Schließlich wollen die anderen 16 Mannschaften ebenso ihre Ziele verwirklichen und in der Saison 2013/2014 einiges erreichen.

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