Archiv für 1. August 2012
3. Liga 2012 / 2013 die Vereine Teil 3
Auch der dritte Teil der Vorschau auf die 3. Liga 2012/2013 wird spannend werden. Dieses Mal nehmen wir die Vereine SV Darmstadt 98, die Amateure von Borussia Dortmund aber auch die Aufsteiger Stuttgarter Kickers unter die Lupe. Beginnen wir mit den Hessen aus Darmstadt.
SV Darmstadt 98 – Auch diese Saison 3. Liga ist wieder der Klassenerhalt das Ziel
Die vergangene 3. Liga Saison wurde mit einem akzeptablen 14. Platz als Aufsteiger abgeschlossen und so der Klassenerhalt gesichert. Auch diese Saison ist der Klassenerhalt wieder das oberste Ziel, andere Ziele werden sich auch in den nächsten Jahren nicht so einfach realisieren lassen. Die Mannschaft die von Trainer Kosta Runjaic geleitet wird hatte es in der letzten Saison sehr lange mit dem Abstiegskampf zu tun, sicherte sich erst auf der Zielgeraden den Ligaverbleib. Daher werden auch wieder in dieser Saison kleine Brötchen gebacken, für große Transfers fehlt in Darmstadt eindeutig das Geld. Leistungsträger wie Rudi Hübner wurden gehalten, Talente wie Marc Schnier von den Amateuren aus Dortmund als Perspektive Spieler verpflichtet. Es ist daher davon auszugehen, dass die Darmstädter in dieser Saison zu den Abstiegskandidaten gehören und der Klassenerhalt im Gegensatz zu vergangenem Jahr noch schwerer werden wird, da auch die anderen Konkurrenten auf Augenhöhe sich auf das Spielsystem der Lilien eingestellt haben. Es wird daher auch auf die Fans eine schwere 3. Liga Saison zu kommen.
Dortmunder Amateure – Aufstieg gelungen und jetzt der Angriff
Die Amateure aus Dortmund haben mit ihrer sehr jungen Mannschaft den Aufstieg in die 3. Liga geschafft. Jetzt bleibt abzuwarten, wie sich diese doch recht junge Mannschaft in der 3. Liga schlagen wird. Oberstes Ziel von Trainer David Wagner ist es, die Talente unter Wettbewerbsbedingungen zu fördern und diese wenn möglich für die erste Mannschaft zu empfehlen. Gleichzeitig soll natürlich der Klassenerhalt perfekt gemacht werden um auch in den nächsten Jahren sehr viele Talente gegen gute Mannschaften ausbilden zu können. In den vergangenen Jahren haben es sehr viele Spieler in Dortmund aus den eigenen Amateuren zu den Profis geschafft, Mario Götze dürfte hier das bekannteste Beispiel sein. Doch auch wenn es sich hier nur um die zweite Mannschaft der Dortmunder handelt, legen die Verantwortlichen sehr viel Wert auf Erfolgt, da gerade die jungen Spieler einheitlich lernen sollen, dass der Erfolg nur durch ein Optimum an Aufwand erzielt werden kann. Die Mannschaft hat jedoch sicherlich das Potenzial in der 3. Liga einen Tabellenplatz zwischen 10 und 16 zu erreichen. Doch gerade als Aufsteiger hat man es bekanntlich sehr schwer, sich in einer neuen Liga behaupten zu können.
Stuttgarter Kickers – Der Abstieg wird 2012/2013 ein Thema sein
Auch ein weiterer Aufsteiger, die Stuttgarter Kickers werden es in dieser 3. Liga Saison schwer haben. Der Klassenerhalt dürfte das größte Ziel dieser Mannschaft sein, die lange nach dem Abstieg aus den obersten Klassen verschwunden war und nun Stück für Stück wieder den Anschluss in den Profifußball herstellen möchte. Trainer Dirk Schuster hat es jedoch schwer, eine schlagkräftige Mannschaft zusammenstellen zu können, da wie in den vergangenen Jahren kein Geld für Neuzugänge in den Kassen ist. Daher setzt man auch in dieser Saison wieder auf Spieler wie Marco Grüttner, Peter Sprung oder Sandrino Braun um den eigenen Fans einen tollen Fußball präsentieren zu können. Denn diese möchten nach Jahren der Unterklassigkeit endlich wieder einmal schönen und vor allem erfolgreichen Fußball sehen. Jedoch kann diese Saison zumindest nur der Klassenerhalt als Ziel ausgegeben werden, alles andere wäre zu hoch gegriffen. Daher müssen die Spieler der Kickers in dieser 3. Liga Saison durch Herz, Kampf und Leidenschaft zeigen, dass sie bereit sind, für den Klassenerhalt in der 3. Liga alles zu geben und auch die eigenen Interessen dahinter zu stellen. Denn sonst wird es für die Mannschaft aus Baden-Württemberg eine sehr schwere Saison, die letztendlich mit dem Abstieg enden könnte.
Benjamin Becker
Wett ABC: Die Fibonacci Progression
Bei der Fibonacci Progression geht es um eine bestimmte Optimierung der Reihenfolge, in der Wetteinsätze bei einem Roulettespiel oder auch bei Sportwetten gemacht werden. Sie hat ihren Namen von dem Mathematiker Fibonacci, der im dreizehnten Jahrhundert in Italien lebte und während dieser Zeit viele noch heute verwendete mathematische Sätze entwickelte. Eine der wichtigsten Entdeckungen Fibonaccis ist die “Fibonacci-Zahlenreihe”, auch kurz “Fibonacci-Zahlen” genannt. Hierbei handelt es sich um eine bestimmte Aufstellung von Zahlen, die einem festgelegten Muster folgen.
Die Fibonaccizahlen
Die Fibonacci-Zahlenfolge beginnt mit der 0 und der 1, die als die ersten beiden Zahlen angenommen werden. Alle weiteren Zahlen in der Reihe berechnen sich als Summe aus ihren beiden Vorgängerzahlen. Die auf 0 und 1 folgende Zahl wäre also die 1 (0+1). Die nächste Zahl ist die 2 (1+1). Dann kommt die 3 (1+2). Die folgende Zahl ist die 5 (2+3). Und auch alle weiteren Zahlen in der Reihe werden entsprechend berechnet. Dies hat auch zur Folge, dass die Zahlenreihe unendlich ist. Sie kann beliebig lange fortgeführt werden.
Zu beachten ist außerdem, dass es einen Unterschied gibt zwischen der Zahl n, die der Berechnung zugrunde gelegt wird und der Fibonaccizahl selbst. Soll zum Beispiel die Fibonaccizahl von 10 ermittelt werden, darf nicht einfach die Summe aus 9 und 8 gebildet werden. Grundlage für die Berechnung sind vielmehr die Zahlen 21 (ergibt sich als Fibonaccizahl von 8) und 34 (die Fibonaccizahl von 9). Das Ergebnis ist also nicht 17, sondern 55.
Die Verwendung der Fibonacci Progression im Bereich “Sportwetten”
Da es sich bei den Fibonaccizahlen um eine besonders bedeutsame und häufig herangezogene Zahlenfolge handelt, findet sie auch beim mathematisch orientierten Glücksspiel und bei Sportwetten Anwendung. Diese Progression wird nach dem oben beschriebenen Schema berechnet, wobei die ausgewählten Wetteinsätze als Grundlage für die Berechnung gewählt werden. Entscheidet man sich zum Beispiel, 100 Euro zu setzen, so berechnet man seinen nächsten Einsatz bei einem Verlust nach dem Fibonacci-Schema. Ständigen Verlust des Einsatzes angenommen, würden sich bei 100 Euro zum Beispiel im nächsten Schritt wieder 100 Euro, dann 200, dann 300 und dann 500 Euro ergeben. Bei dieser Progression ist außerdem zu beachten, dass bei einem Gewinn wieder nach unten gegangen wird. Üblich hierfür sind zwei Stufen.
Lohnt sich die Anwendung der Fibonacci-Strategie?
Wer seine Einsätze bei Wetten systematisch wählen möchte, hat mit der Fibonacci-Strategie eine altbewährte Methode gefunden. Ihr Vorteil ist, dass die Einsätze nicht zu schnell steigen, sodass etwaige Verluste in Grenzen gehalten werden. Allerdings ist dieser Vorteil auch zugleich ihr größter Nachteil. Während der Anstieg in den unteren Stufen nur gering ist, erfolgt er in den höheren Progressionsstufen sehr rasant. In diesem Fall ist es besser, diese Strategie mit einer anderen zu kombinieren, die zu hohe Verluste vermeidet.
Benjamin Becker


